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Rinzai-Zen

In Japan existieren drei Schulen des Zen-Buddhismus: Soto, Rinzai und Obaku. Dogen (1200-1253) gründete die Soto-shu, Eisai (1141-1251) die Rinzai-shu und Ingen (1592-1673) die Obaku-shu.

Die Gründung unserer Traditionslinie, der Rinzai-shu stellt sich als ein Reifeprozeß längerer Dauer dar. Eisai war der erste, dem es gelang, Zen als eigene Schule in Japan einzupflanzen. Von seiner zweiten Chinareise kehrte er als Dharmaerbe des Hsü-an (Oryo-Linie) nach Japan zurück. Er gründete 1195 den ersten Zentempel Japans, den Shofukuji. Er verfasste mehrere Bücher, die die Verbreitung des Zen in Japan unterstützen halfen. Weitere Tempelgründungen folgten. Als Mann vielfältiger Begabung genoß er hohes Ansehen bei Hofe. Er brachte u. a. Teesamen aus China mit und legte Pflanzungen an.

Nach Eisais Auffassung verkörpert die Zenlehre die Quintessenz des Buddhismus. Meditation und Erleuchtung sind von herausragender Bedeutung. Die zahlreichen Schüler Eisais führten sein Werk weiter und unterhielten engen Kontakt zum chinesischen Zen (Chan). Aus der Rinzai Schule gingen viele bedeutende Zenmeister hervor, ihr Einfluß auf die Kultur Japans ist bis heute spürbar

 

Eisai

Eisai (1141-1251),

Gründer der Rinzai-shu *4)